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    Welcher Kalender ist der richtige?

    24. September 2018

24. September 2018

Welcher Kalender ist der richtige?

Kaum ist die Sommerpause vorbei, werden in den Geschäften reichlich Kalender für das kommende Jahr angeboten. Wer noch kein Fan eines bestimmten Systems ist und sich einen anschaffen will, hat die Qual der Wahl. Dies trifft vor allen Dingen auf gedruckte Kalender zu. Gerade hier ist wichtig zu wissen, welche Erwartungen Sie an den Kalender stellen. Grundlegende Überlegungen sollen Ihnen dabei die Wahl erleichtern:

Wozu genau führen Sie einen Kalender?

Wer weiß, wozu genau er einen Kalender braucht, kann sich schneller für eine Variante oder ein System entscheiden:

  1. Notieren Sie nur Termine und keine Aufgaben und Vorhaben und haben davon nicht allzu viele in der Woche oder im Monat?
  2. Sind Sie allein für Ihren Kalender und Ihre beruflichen Verabredungen und Termine zuständig?
  3. Nehmen auch andere (Familienmitglieder, Kolleginnen und Kollegen) für Sie Termine an?
  4. Möchten Sie nur berufliche Aufgaben und Termine festhalten? Das Privatleben planen Sie eher nicht oder halten nur private Termine fest.
  5. Nutzen Sie einen Kalender, um nicht nur Termine zu verwalten, sondern auch um berufliche und persönliche Anliegen umzusetzen?

Die digitale Variante

Wer einen Kalender nutzt, um Termine einzutragen, kann in einer Fülle von Angeboten wählen. Mobiltelefone haben meist einen Kalender integriert wie auch E-Mail-Programme. Als Beispiel sei hier der kostenlose Mailclient Thunderbird genannt. Der Kalender „Lightning“ ist eine Erweiterung davon. Die Funktionen der digitalen Kalender sich sehr ähnlich bis gleich.

Vorteile der digitalen Variante:
  • kostenlos, sofern die Funktion im Mobilphon, Tablet oder PC integriert ist. Daneben gibt es natürlich auch kostenpflichtige Möglichkeiten.
  • Termine lassen schnell eintragen und mit Anmerkungen oder Verweisen ergänzen, jederzeit problemlos verschieben, ändern oder löschen.
  • Diese Kalender sind allzeit aktuell, da jeder automatisch ins kommende Jahr weiterläuft.
  • Wer ihn mit dem Mobiltelefon handhabt, hat allzeit einen Überblick über alle eingetragenen Termine und freie Zeitfenster.
  • Termine oder Einträge lassen sich einfach farblich kategorisieren, zum Beispiel Beruf blau, Privates grün, Arztbesuche rot usw.
  • einfache Terminübersicht auch von anderen (am Arbeitsplatz zum Beispiel): Termine, die Sie vereinbaren, können Sie mit anderen Nutzern des gleichen Kalendersystems synchronisieren, zum Beispiel wenn Besprechungen neu terminiert werden. Das schafft schnell Klarheit über Änderungen oder neue Einträge.
  • Weiterer Vorteil: Sie können auch Aufgaben eintragen und erhalten so eine Übersicht, was Sie am Tag erledigen müssen.
Doch wo viel Sonne, da auch Schatten:
  • Und im letztgenannten Vorteil ist ein Nachteil enthalten. Aufgaben lassen sich mit Datum versehen, sie sind aber nicht in der Tagesübersicht des Kalenders zu finden, sondern auf einem Extrareiter. Das verringert die Übersicht.
  • Die Termine und Einträge sind zwar wunderbar flexibel zu handhaben, aber ein Aus- oder Durchstreichen von erledigten Aufgaben ist nicht möglich. Sie können nur gelöscht werden. Es gibt Menschen, die sich diese Tagesübersichten ausdrucken, um am Ende des Tages eben diesen Überblick zu erhalten. Sie möchten gute Gefühl wirken zu lassen, dass sie etwas geschafft und den Tag erfolgreich verbracht haben. Das Sehen, was am Tag geschafft wurde, ist wie ein persönliches Schulterklopfen. Hier eben nicht möglich.
  • diese Kalender lassen sich für Kollegen und Kolleginnen freischalten. So haben mehrere Personen eine Einsicht über Termine. Wenn Sie auch private Termine eintragen, müssen darauf achten, dass Sie private Termine als solche kennzeichnen, sonst sehen auch andere, was Sie wann privat vorhaben.
  • auf ausreichend Akkulaufzeit und Sicherungskopien bzw. sicheren Zugang muss geachtet werden.

Trotz aller Nachteile: Sehr schick und supereinfach für alle, die genau das von einem Kalender erwarten und wollen.

Lieber ein Instrument zum in die Hand nehmen?

Wer mehr von einem Kalender erwartet, greift zu haptischen Varianten. Die einzelnen Vor- und Nachteile lassen sich nicht klar abgrenzen, da die Wahl sich eben nach den jeweiligen Erwartungen des Nutzers richtet.

Bei gedruckten Vorlagen reicht das Spektrum vom einfachen Jahresfaltkalender mit einer guten Übersicht über die Monate bis hin zu Notiz- und Ringbüchern im DIN A4, A5 oder A6 Format mit Wochenübersichten oder detaillierter Tagesplanung. Ringbücher können jährlich mit neuem Kalendarium weiter genutzt werden können. All diese Kalender oder Notizbücher erhalten Sie in allen Preislagen und verschiedenen Ausstattungen. Wichtig ist nur, dass ausreichend Platz für Ihre Planungen vorhanden ist.

Diejenigen, die einen Kalender in die Hand nehmen wollen, sollte es Spaß machen, diesen anzufassen. Aussehen und Material sollten Ihnen gefallen. Denn mehr oder minder wird ein Kalender durch die stete Nutzung zu einem ständigen persönlichen Begleiter oder gar bestem Freund. Nicht nur das Äußere sollte den Eigner bestechen, auch das Innere sollte so beschaffen sein, dass der Eigentümer gern mit ihm das kommende Jahr „verbringen“ will.

Grundlegende Wahlmöglichkeiten

Kalender mit Monats- und Wochenübersichten: Hier lassen sich aufgrund des wenigen Platzes tatsächlich pro Tag meist nur wenige Termine eintragen. Aber eine gute Übersicht über wöchentliche und monatliche Anliegen ist mit schnellem Blick gewährleistet.

Kalender mit Wochen- und Tagesübersichten: Auch hier gibt es eine Fülle an Angeboten. Je nach Größe – ob DIN A 4, DIN A 5 oder DIN A 6 ist der pro Tag verfügbare Platz unterschiedlich. Wer mehrere Termine pro Tag eintragen möchte, sollte auf eine Zeitleiste achten. An dieser lassen sich feste Termine im Tagesablauf übersichtlich markieren, was eine gute Übersicht über die noch verfügbare Zeit vermittelt.

Verglichen mit einem Jahresfaltkalender lassen sich bei diesen umfangreicheren Varianten die Termine schon in Wochen- und Tagesübersichten übersichtlicher eintragen. Zwar beinhalten viele dieser Kalender auch Monats- und Jahresübersichten. Während in der Regel die Jahresübersichten am Anfang des Kalenders zu finden sind, befinden sich die Monatsübersichten zu Beginn eines Monats. In aller Regel stechen sie aus dem Layout nicht heraus und sind demzufolge schwer zu finden. Will ich einen Termin für den übernächsten Monat eintragen, muss ich umständlich suchen und blättern.

Wer mehr als nur Termine eintragen will, ist mit einem System gut beraten

Für diejenigen, die mehr von einem Kalender wollen als nur Termine eintragen, sind mit Systemen gut beraten. In der Regel sind dies Ringbücher, die in der Anschaffung zwar etwas teuer sind, aber über viele Jahre genutzt werden können. Die Kalendereinlagen werden jährlich neu gekauft.

Sehr gut geeignet sind Planer, mit denen Sie einen Tag, eine Woche und einen Monat detailliert planen können. Mit ausreichend Platz lassen sich Aufgaben, Termine, die Dauer von Terminen und weitere Notizen für jeden Tag eintragen. Zudem sollte dieses Tagesplanungsblatt auch über eine Zeitleiste verfügen, ob diese dann oben waagerecht verläuft oder seitlich senkrecht, ist dabei unerheblich. Sie sollte aber vorhanden sein. Mit dieser Zeitleiste können Sie die verplante Zeit und Termine optisch darstellen.

Was noch für ein System spricht

Weiter ist ein Ringbuch sinnvoll, wenn Sie es mit einem Telefonverzeichnis, Notizen oder besondere Vormerkungen ergänzen können. Diese können in folgende Jahre übernommen werden. Feste Kalender bieten so etwas nur bedingt. So können Sie diese Unterlage individuell Ihren Wünschen und Bedürfnissen anpassen.

Wer Wert auf ein ausgeglichenes Leben legt, sollte prüfen, ob sein Kalender die Notwendigkeiten erfüllt: Für die Tagesplanung sollte ausreichend Platz sein, damit Sie die drei wesentlichen Lebensbereiche Beruf/Persönlichkeit/Soziales berücksichtigen können.

Auch wenn es für manche heute zur alten Schule gehört: so mancher Kalender ist ein Handschmeichler, den die Besitzer mit Bedacht ausgewählt haben. Durch handschriftliche Einträge und Notizen sind die Einträge real greifbar, das Unterbewusstsein ist involviert. Deutlich stärker als beim Eintippen über eine Tastatur. Und: Was bei mitunter den Eindruck von alter Schule vermittelt, ist bei manchen jungen Leuten wieder im Trend. Es werden sogar verstärkt Notizbücher in unterschiedlichen Größen angeboten, die individuell als Kalender gestaltet werden.

Mein Fazit:

Ich habe gut 25 Jahre lang den gedruckten ganzheitliche Methodik Kalender genutzt. Obwohl damit alle meine Erwartungen erfüllt wurden, habe ich andere elektronische und haptische Varianten ausprobiert. Gesucht habe ich nach Systemen, die sowohl eine Jahresplanung, als auch eine Monats-, Wochen- und Tagesplanung durchgängig möglich machen. Nach wenigen Jahren der „Wanderschaft“ und der überaus enttäuschten Suche bin ich zum ganzheitliche Methodik Kalender zurückgekehrt. Für mich zählt die gute Übersicht in Jahres-, Monats-, Wochen- und Tagesplanung. So lassen sich zum einen nicht nur Zeit, sondern auch Ergebnisse strukturiert planen. Und zum anderen: In allen Planungseinheiten tauchen die drei wichtigsten Lebensbereiche auf. Das schließt schon optisch eine einseitige Betrachtung des Lebens aus.

Ich bin so begeistert von diesem wirklich wertvollen Tool, dass ich es in mein Repertoire aufgenommen habe. Der Kalender bietet wunderbare Voraussetzungen, tatsächlich ein Leben im Flow leben zu können. Klicken Sie hier, wenn Sie mehr darüber erfahren wollen.

Foto (c) ganzheitliche Methodik Verlag

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