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    Vor dir liegen jede Menge Chancen für die guten Vorsätze

    5. Januar 2019

5. Januar 2019

Vor dir liegen jede Menge Chancen für die guten Vorsätze

Kaum hat das neue Jahr begonnen, schmelzen viele gute Vorsätze dahin. Ach, was sollte sich nicht alles ändern! Ob Sport, gesündere Lebensweise oder sich mehr Zeit für das Hobby vornehmen – so wie der Jahreswechsel ist Geschichte, ist es auch mit vielen guten Absichten. Wäre es nicht toll, wenn du in deinem Tempo jede Menge Chancen für die guten Vorsätze finden und umsetzen könntest? Denn: Noch ist das Jahr jung und du hast jede Menge Chancen, wie du sie auch jetzt noch realisieren kannst. Etwas für sich Gutes zu tun, ist nicht an ein bestimmtes Datum geknüpft. 

Hadere also nicht mit dir, wenn du bis jetzt immer noch keinen ersten Schritt unternommen hast. Konzentriere dich vielmehr auf Gegenwart und Zukunft, die du aktiv beeinflussen kannst. Genau hier mit dem Blick nach vorn solltest du ansetzen.

Der erste Schritt ist, dass du dich fragst, warum deine guten Vorsätze bislang Vorsätze geblieben sind, du sie also nicht einmal ansatzweise umgesetzt hast. Beantworte dir diese Frage ehrlich. Oft sind es einfach zu viele Vorhaben und Ziele. Oder ein Ziel ist viel zu groß. Etwas „Großes“ in Angriff zu nehmen erfordert viel Kraft und manches Mal viel Zeit und großen Aufwand. Wer traut sich schon „Großes“ in Angriff zu nehmen, wenn Montagmorgen wieder der Wecker klingelt und die Arbeitswoche einläutet! Großes tatsächlich zu beginnen bedeutet, dass der Alltag neu strukturiert werden müsste. Wer kann schon viel tägliche Routineabläufe in Frage stellen. Würde dies jemand tatsächlich tun, ist entweder der Wunsch nach Änderung sehr groß und/oder die persönliche Kraft sehr groß, sich neu zu strukturieren. 

Da dies viele Menschen spüren oder wissen, warten die einen ab, wenn sie Zeit dazu haben. Andere sind so überwältigt von der Größe ihres Vorhabens und kommen deshalb nicht ins Handeln oder Umsetzen.

Wie du jede Menge Chancen für die guten Vorsätze finden kannst

Prüfe deine guten Vorsätze deshalb zunächst, ob sie tatsächlich zu deinem täglichen Leben passen und sich realistisch umsetzen lassen. Wie viel Zeit wirst du dafür berücksichtigen müssen? Passt dein Vorhaben zum derzeitigen Tagesablauf? Wie hoch ist der Aufwand tatsächlich anzufangen? Wie kannst du dich selbst motivieren, am Thema dran zu bleiben, wenn die anfängliche Euphorie sinkt? Wenn du nach diesen Überlegungen zu dem Schluss kommst, dass dein eigentliches Anliegen zwar durchaus realistisch, aber noch nicht so ganz alltagstauglich ist, dann frage dich, ob du dieses Vorhaben auch „abspecken“ können.

Ein einfaches Hilfsmittel Richtung Umsetzung

Du kannst dies mit der Skalierungsfrage ganz einfach prüfen, wie sich ein erster Schritt tatsächlich für dich anfühlt. Dabei wird 10 als oberer Wert festgelegt und 1 als unterer Wert. Bei 10 bist du mit einer Sache oder einem Anliegen sehr zufrieden, bei 1 überhaupt nicht. Wenn du dich beispielsweise vorgenommen hast, mehr Sport zu treiben, dann solltest du zunächst für dich definieren, wie viel Sport dich sehr zufrieden macht, wofür also der Wert 10 steht. Auch solltest du den Wert 1 für dich definieren und dich dann auf dieser Skala einordnen. Wo stehst du jetzt mit deinem sportlichen Engagement? Lege nach dieser Skala nun deinen eigenen Stand fest.

Einmal angenommen, derzeit treibst du keinen Sport und du vergibst dir deshalb den Wert 1. Was, welchen und wie viel Sport müsstest du machen, um dir selbst den Wert 10 zu geben? Mit welchem Punkt der Skala wärst du zufrieden? Bestimme diesen Punkt und lege fest, welche sportlichen Aktivitäten damit verbunden sind.

Weitere Schritte zur Umsetzung

Nun fragst du dich, was du tun müsstest, um 1, 2 oder mehr Punkte auf der Skala nach oben zu kommen. Was könntest du einbringen? Was ist realistisch? Nehmen wir an, du fühlst dich schon einmal besser, wenn du zweimal in der Woche zum nahe gelegenen Supermarkt zu Fuß statt mit dem Auto einkaufen gehst. Zwei gefüllte Tragetaschen rechts und links trainieren dann auch die Arm- und Schultermuskulatur auf dem Rückweg. So kommst du schon einmal auf Stufe 2 der Skala. 

Wenn dir solch kleine Schritte nicht reichen, überlege weiter, wie du einen höheren Wert erreichen kannst. Angenommen, du wohnst im zweiten Stock und benutzt der Aufzug. Ab sofort könntest du immer die Treppe benutzen! Vielleicht bieten sich weitere Treppen in anderen Gebäuden ebenfalls an und du findest dich damit schon auf Stufe 3 deiner Skala wieder. 

Das alles braucht Zeit und auch Zeit zum Ausprobieren und Angewöhnen. Wenn du beispielsweise einen Freund hast, der dich zum Joggen einlädt, kannst du dies ausprobieren. Wenn du danach feststellst, dass dir das Laufen keinen Spaß macht und du dich auch nach einigen Versuchen immer wieder deutlich zwingen müssest und dabei nicht einen Funken Euphorie entwickelst, dann suche besser etwas anderes für dich.

Nach diesem Beispiel kannst du dir mehr Möglichkeiten suchen, wenn du weitere Stufen auf deiner persönlichen Trimmdich-Skala erklimmen willst. Das kann so weit gehen, bis du deinen persönlichen Zufriedenheits-Wert 10 erreicht hast. Ist das aber nicht deine Sache, suche einen passablen Weg für dich, der dich zufrieden macht. Du kannst dich beispielsweise auf den Wert 5 einpendeln. Damit hast du allmählich deinen guten Vorsatz ganz individuell und elegant in die Tat umgesetzt. Es gibt also jede Menge Chancen für die guten Vorsätze!

Diese einfache Methode der Skalierungsfrage kannst du für viele andere Anliegen nutzen. Hiermit lassen sich große Anliegen in viele kleine Schritte zerlegen. Das nimmt guten Vorsätzen und anderen gewünschten Änderungen die Schwere des ersten Schrittes. Viel Erfolg dabei!


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