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    Halbzeit für 2019 – ein Tag der Zäsur

    1. Juli 2019

1. Juli 2019

Halbzeit für 2019 – ein Tag der Zäsur

Heute ist mein Tag der Zäsur. Denn heute ist der 183. Tag in diesem Jahr. Das bedeutet, dass die erste Jahreshälfte vorüber ist und wir morgen in die zweite starten. Sehr viele Menschen haben sich zum Jahreswechsel viel vorgenommen. Da werden Wünsche, Ziele und Vorhaben formuliert oder mit sich vereinbart. Und dann? Schnell wieder vergessen, weil jemand ins alte Fahrwasser des Alltags gerät oder tatsächlich in Angriff genommen und umgesetzt? Für mich ist dieser Tag nicht nur eine Halbzeit für 2019, er ist eine Zäsur im Jahr, ein Tag des Nachdenkens und Prüfens meiner Ziele und Wünsche. 

Dabei geht es mir in erster Linie darum, mein Glück und meine Zufriedenheit zu prüfen. Im Alltag und unter Termindruck geraten so manche privaten und beruflichen Vorhaben aus den Blick. Um hier den Stand der Balance zwischen privatem und persönlichem Ausgleich und berufliche Planungen zu prüfen und gegebenenfalls neu auszurichten, ist dieser Tag für mich wie geschaffen. Mein Focus liegt dabei ganz auf meiner Zufriedenheit im Leben.

Für mich ist dieser 183. Tag ein Tag der Zäsur, ein Tag der Zwischenbilanz. Ich prüfe, wie es bis jetzt um meine Wünsche, Vorhaben und Ziele steht, die ich mir zum Jahreswechsel vorgenommen habe. 

  • Habe ich alle privaten und beruflichen Vorhaben umgesetzt oder fest geplant? Wie ist der aktuelle Stand?
  • Habe ich mich in der ersten Jahreshälfte auch ausreichend um mich, meine Freude, Freunde und Familie gekümmert?
  • Das Wichtigste: Was habe ich schon erreicht oder ins Laufen gebracht?
  • Was ist liegengeblieben oder nicht verfolgt worden und warum?
  • Sollte ich Projekte, die ich noch nicht begonnen habe, noch anfangen oder haben sich meine Wünsche und Voraussetzungen inzwischen verändert?

Das sind mögliche Fragen, die ich bedenke. Das Ergebnis meiner Überlegungen ist, dass ich meine Prioritäten prüfe und gegebenenfalls meine Stellschrauben neu justiere. Dabei bilden sich zwei Wege heraus:

Projekte, die ich überhaupt nicht verfolgt habe, prüfe ich im Detail: Anscheinend waren sie mir doch nicht wichtig, zumindest jetzt nicht. Was tue ich damit? Sind sie, wenn jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist, so bedeutsam, dass ich sie zwar jetzt nicht verfolge, sie aber doch nicht aus den Augen verlieren will? Dann kommen diese Dinge in die Warteschleife für später, eine Wiedervorlage fürs kommende Jahr. Und wenn dies Projekt dann keine Priorität mehr hat, wird es endgültig ad acta gelegt.

Die Anliegen, die mir wichtig sind, gehe ich noch einmal im Einzelnen durch. Was habe ich schon begonnen und wie ist der Stand der Dinge? Habe ich mit einem Projekt noch nicht begonnen, wann starte ich damit und in welchen Schritten gehe ich vor? Wo setze ich mehr Zeit und Energie ein und wo drossele ich sie?

Dieser Tag der Zäsur trägt sehr zu meiner Zufriedenheit bei und verschafft mir innere Ruhe. Nicht nur, dass ich dann tatsächlich einen Überblick über den Stand meiner Projekte habe, das allein ist eigentlich schon Grund genug. Aber noch wichtiger ist mir, dass mit dieser Zäsur sehr deutlich Druck aus meinem Leben genommen wird. Nämlich der innere Druck oder das schlechte Gewissen, meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden.

Foto (c) manseok/pixabay.com


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