FAQ zu Selbstführung und Selbstmanagement

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Skeptisch bis abweisend ist die Reaktion vieler Menschen, wenn sie über Selbstmanagement und Selbstführung hören. Sie assoziieren damit Leistung, Druck, viele Aufgaben in kurzer Zeit schaffen sowie keine Zeit für Persönliches. Dabei greift genau hier die Selbstführung und das Selbstmanagement.

Worum es bei Selbstführung und Selbstmanagement geht

Denn es geht um mehr als nur um viele Aufgaben in möglichst kurzer Zeit – eben effizient und effektiv – zu schaffen. Vielmehr geht es in erster Linie um die grundlegenden Fragen des „Was?“, dann um das „Warum?“ und im letzten Schritt erst um das „Wie?“. Und das gilt nicht nur für den Beruf, sondern für das ganze Leben. Erfahren Sie hier, worum es sich bei Selbstführung und Selbstmanagement genau handelt.

Was bedeutet Selbstführung?

Selbstführung oder Selbstmanagement bezeichnet eine Kompetenz, die eigene persönliche und berufliche Entwicklung zu gestalten. Unabhängig von äußeren Einflüssen. Das bedeutet also so weit wie möglich selbst zu bestimmen, was ein Mensch für sich will. Im nächsten Schritt steht dann die Frage, wie dies erreicht werden kann.

Was beinhaltet das genau?

Zur Selbstführung (dieser Begriff wird oft auch als Selbstmanagement oder -regulierung bezeichnet) gehören die eigene Motivation, sich Ziele setzen und erreichen, das Planen, Zeitmanagement, die Umsetzung und die Organisation von all dem, mit dem ein Mensch beruflich und privat zu tun hat. Hierzu gehört auch die eigene Erfolgskontrolle.

Das klingt im ersten Moment anstrengend, ist es aber nicht. Wer sich über sich Gedanken macht, entwickelt persönliche Perspektiven. Ziele formen sich. Wer diese im Leben erreichen möchte, findet Anregungen, wie diese tatsächlich gelingen. Dazu gehört auch mehr Zeit für sich zu haben.

Ist Selbstführung kompliziert umzusetzen?

Die oben genannten Begriffe sind erst einmal Oberbegriffe. Wenn es um konkrete Anliegen geht, die besser laufen sollen, füllt sich jeder Begriff „mit Leben“ und praktischem Sinn. Die Methoden, die dabei genutzt werden, sind in der Regel sehr einfach, leicht zu verstehen und anzuwenden.

Wie kann man den ersten Schritt machen?

Alles startet im Kopf bzw. mit dem Denken und mit der Motivation, etwas im Leben anders machen zu wollen. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um ein berufliches oder privates Anliegen handelt. Mit der Motivation, etwas ändern zu wollen, folgt dann automatisch das Mehr-wissen-wollen über die Vorgehensweise, die Suche nach passenden und einfachen Methoden, die die weiteren Schritte zur Änderung ebnen.

Welches Ziel hat Selbstführung?

Selbstführung oder Selbstmanagement kommt für diejenigen in Frage, die etwas anderes als jetzt im Leben haben möchten. Das Ziel bestimmt jeder selbst! Allgemein lässt sich sagen, dass sich ein Mensch dann selbst führt, wenn er einen Wunsch oder ein bestimmtes Ziel erreichen möchte.

In erster Linie geht es um eine Verbesserung des derzeitigen Zustandes. Wird dieser nicht als gut empfunden, ist also jemand mit seinem Leben oder Teilen davon unzufrieden, sollte dieser Mensch zunächst feststellen, was genau ihn unzufrieden macht. Hiervon ausgehend werden dann persönliche, private und/oder berufliche Ziele entwickelt und Schritt für Schritt erreicht. Leitziel ist dabei, das eigene Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und zufrieden und glücklich zu leben.

Wie lässt sich Selbstführung lernen oder anwenden?

Hierzu gibt es viele Bücher, Kurse, Online-Workshops/E-Trainings und Webinare. Alle vermitteln Hintergrund- und methodisches Wissen. Auch Pro life-balance bietet einen Online-Kurs dazu an.

Wie lässt sich dabei Erfolg messen?

Um eine Veränderung oder Verbesserung feststellen zu können, sollte jeweils eine Ausgangssituation oder ein konkreter Ausgangspunkt beschrieben werden. Im nächsten Schritt wird das gewünschte Ziel bestimmt. Der Unterschied zwischen Ausgangs- und gewünschter Situation bestimmt dann das weitere Vorgehen. Dieser Unterschied gilt dann als Erfolgskontrolle.

Um etwas messen zu können, sind also feste Größen notwendig, mit denen man genau Veränderungen – positiv oder negativ – feststellen kann. Wer also wissen möchte, ob und welche Fortschritte er in Sachen Selbstführung gemacht hat, sollte für sich bestimmen, was genau er ändern möchte, sich dabei ein Ziel setzen und nach einer festgelegten Zeit prüfen, ob er dieses Ziel ganz oder teilweise erreicht hat. Maßstab für eine Erfolgskontrolle ist also immer der persönliche Wunsch und das Empfinden.

Wie kann ich damit beginnen?

Am besten indem Sie sich eine Übersicht über Ihre Lebensbereiche machen und festhalten, was gut, mittel oder deutlich verbesserungswürdig ist. Dann fragen Sie sich im nächsten Schritt, was Sie tun können, um Ihre Situation zu verbessern.

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